Preisvergabe 2024

Preisträgerin der 9. Vergabe des Förderpreises ist Liliana Lovallo (Universität Heidelberg). Der Preis wurde im Rahmen der Eröffnung der 22. Arbeitstagung zur Gesprächsforschung 2024 an der Universität Jena verliehen für ihr Dissertationsprojekt Verbale und visuelle Praktiken der Raumkonstitution in Virtual Reality Videospielen
In diesem Projekt wird untersucht, wie Teilnehmer*innen multimodale Ressourcen zur Etablierung von räumlichen Bezügen und zur Situierung von verkörperten Handlungsverläufen in immersiven VR-Umgebungen einsetzen.
Herzlichen Dank an die Jurymitglieder Elwys De Stefani, Cordula Schwarze, Beate Weidner, Jörg Zinken sowie Henrike Helmer für den Vereinsvorstand.
Preisvergabe 2022

Preisträgerin der 8. Vergabe des Förderpreises ist Barbara Laner (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg). Der Preis wurde am 5.4.2022 im Rahmen der Online-Mitgliederversammlung verliehen für ihr Dissertationsprojekt Noticings in mobilen Interaktionen beim gemeinsamen Wandern.
Im Rahmen der Studie wird anhand von mobilen Eyetracking-Daten untersucht, wie bei einer gemeinsamen Wanderung aus subjektiven Natureindrücken ein intersubjektives Erlebnis wird. [Abstract]
Herzlichen Dank an die Jurymitglieder Elwys De Stefani, Katharina König, Cordula Schwarze, Jörg Zinken sowie Henrike Helmer für den Vereinsvorstand.
Preisvergabe 2020

Preisträgerin der 7. Vergabe des Förderpreises ist Oleksandra Gubina (Leibniz-Institut für Deutsche Sprache, Mannheim). Sie erhält den Preis für ihr Dissertationsprojekt
Linguistische Ressourcen des sozialen Handelns in der Interaktion.
Die Studie untersucht rekurrente kontextsensitive sprachliche Praktiken bzw. social action formats mit Modalverben im gesprochenen Deutsch. Im Fokus der Untersuchung steht, welche Handlungen mit den häufigsten Modalverbformaten vollzogen werden und welche Faktoren für die Handlungskonstitution und -zuweisung von Relevanz sind.
Die Arbeit ist im September 2022 im Verlag für Gesprächsforschung erschienen.
Preisvergabe 2018

Preisträgerin der 6. Vergabe des Förderpreises ist Clarissa Weiß (Universität Freiburg) mit Ihrem Dissertationsprojekt
Blick und Turn-Taking in Face-to-Face-Interaktionen. Multimodale Interaktionsanalysen triadischer Gesprächssituationen mit Hilfe von Eye-Tracking
Der Preis wurde im Rahmen der Eröffnung der 21. Arbeitstagung zur Gesprächsforschung 2018 am IDS verliehen. Herzlichen Dank an die Jurymitglieder Pia Bergmann, Karola Pitsch, Axel Schmidt sowie Cordula Schwarze und Thomas Spranz-Fogasy für den Vereinsvorstand.
Preisvergabe 2016

Preisträgerin der inzwischen schon 5. Vergabe ist Kathrin Weber (Universität Münster) mit ihrem Dissertationsprojekt
Regionale Zeit-Aspekt-Construals im Sprachgebrauch – eine multimethodische Betrachtung aus gesprächsanalytischer, variationslinguistischer und kognitionswissenschaftlicher Perspektive
Der Preis wurde im Rahmen der 19. Arbeitstagung zur Gesprächsforschung 2016 verliehen. Herzlichen Dank an die Mitglieder der Jury Johannes Schwitalla, Anja Stukenbrock, Monika Dannerer sowie Wolfgang Imo und Thomas Spranz-Fogasy für den Vereinsvorstand.
Preisvergabe 2014

Preisträgerin ist Beate Weidner (Universität Münster) mit ihrem Dissertationsprojekt
Informieren, Belehren, Bewerten. Gesprächslinguistische Aktivitätsanalysen unter modalitätsspezifisch erweiterter Perspektive am Beispiel einer TV-Kochsendung
Der Preis wurde im Rahmen der 18. Arbeitstagung zur Gesprächsforschung 2014 verliehen.
Preisvergabe 2012

Preisträgerin der 3. Vergabe des Förderpreises ist Maxi Kupetz (Universität Potsdam) mit ihrem Dissertationsprojekt
Empathie-Darstellungen in der sozialen Interaktion
Die Studie nimmt nicht nur die Sprache und Stimme in den Blick, sondern auch andere Körpersignale, mit denen wir auf Affekte des Gesprächspartners reagieren. Damit trägt die Studie entscheidend zur Forschung zu Empathie im Gespräch bei und verspricht auch für verschiedene Anwendungsbereiche (z.B. Arzt/Patient-Gespräche, Beratungsgespräche) von großem Gewinn zu sein.
Preisvergabe 2010

Preisträgerin der 2. Vergabe des Förderpreises ist Xiaoting Li (Peking) mit ihrem Dissertationsprojekt
Syntax, Prosody and Body Movements in Turn Organization in Everyday Conversation
– A Cross-linguistic Study of Multimodality in Interaction
Die Jury würdigt damit ein Vorhaben, das in seinen Methoden und Forschungszielen innovativ und anspruchsvoll ist und insbesondere mit seinen multimodalen und sprachvergleichenden Komponenten einen bedeutenden Beitrag zur Gesprächsforschung erwarten lässt.
Presseecho: http://pressetext.com/news/100707041/
Preisvergabe 2008

Preisträger der ersten Vergabe des Förderpreises ist Oliver Ehmer (Freiburg) mit seinem Dissertationsprojekt
Fiktionalität in Alltagsgesprächen. Die gemeinsame Herstellung möglicher Welten in der mündlichen Interaktion. Eine korpusbasierte Studie
Die Jury würdigt damit ein Vorhaben, das durch die Verbindung von Gesprächsforschung und kognitiver Semantik theoretisch hochinteressant und anspruchsvoll ist und das empirisch durch seine sprachvergleichende Komponente einen zusätzlichen Mehrwert verspricht.
Die Dissertation ist 2011 bei de Gruyter unter dem Titel „Imagination und Animation“ erschienen.